Amalgam-Informationen
MÄRCHEN
oder
WIRKLICHKEIT?

V or nicht all' zu langer Zeit, so im Jahre 1845, lebte einmal ein Zahnarzt mit dem Namen Dr. Giftzwerg im Zauberwald der Zwerge.

Die Zwerge mochten ihn sehr und gaben ihm einen Teil ihres Goldes ab. Sie aßen alle Schokolade und waren sehr froh, daß sie den Zahnarzt Dr. Giftzwerg hatten.

Bei Zahnschmerzen suchten die Zwerge das goldene Schloß des Arztes auf und ließen sich ihre kaputten Zähne mit Amalgam füllen. Ganz schnell waren ihre Löcher in den Zähnen wieder geflickt.

Da damals schon bekannt war, daß Amalgam aus den giftigen Materialien Zinn, Kupfer, Silber und Quecksilber besteht, arbeitete noch eine gute Fee beim Zahnarzt im Schlosse mit. Ihre Aufgabe bestand darin, den giftigen Zahnfüllstoff Amalgam in einen völlig ungiftigen zu verwandeln. Dieser Füllstoff hat leider bis heute noch keinen Namen. Die "gute Fee" sprach bei jedem Patienten ihre geheimnisvolle Zauberformel, und deshalb konnten, so erklärte es Dr. Giftzwerg, keine Gifte in die Zwergenkörper gelangen.

An dieses Märchen glauben die meisten Zahnärzte heute noch. Auch ohne gute Fee sind sie davon überzeugt, daß Gifte im Mund wie von Feenhand ungiftig werden. Und die Zahnärzte, welche noch nicht frühzeitig gestorben sind, vergiften die Menschen noch heute.

Dieses Märchen stammt aus dem Buch "Gift in aller Munde" von Ilona Grüning.
Das Buch kann von der Selbsthilfegruppe der Amalgam- und Zahnmaterialgeschädigten Nürnberg-Erlangen bezogen werden. Preis des Buches: 10 €.