Amalgam-Informationen

Aktuelles

Veranstaltungen - Termine - Nachrichten
18.5.2017
Brüssel

17.5.2017

EU unterzeichnet den Minamata-Vertrag
Weltweiter Vertrag für die Reduzierung von Quecksilber tritt in Kraft
Die EU sowie 7 Mitgliedstaaten der EU (Bulgarien, Dänemark, Ungarn, Malta, Niederlande, Rumänien und Schweden) unterzeichnen den Minamata-Vertrag am 18.5.2017; Deutschland unterzeichnet am 15.9.2017. Die Zahl der Unterzeichner, die den Vertrag ratifiziert haben, beträgt jetzt 52 von 128, und der Vertrag tritt fast 4 Jahre nach seiner Unterzeichnung am 16.8.2017 in Kraft.
EU-Pressemitteilungen: _1_ _2_; Fragen und Antworten;
Kommentare von juris   ZeroMercury   EEB   3sat

Einen Tag vor der Unterzeichnung wird am 17.5.2017 die EU-Verordnung 2017/852 veröffentlicht. Darin werden Verwendung, Lagerung und Handel von Quecksilber(-Produkten) geregelt. Ziel: Schutz der Gesundheit und der Umwelt.

Europa-Flagge UNEP Logo
16.12.2016
Brüssel
Einigung von EU-Parlament, -Kommission und -Rat
Einschränkungen in der Amalgam-Anwendung
Ab 1.7.2018 kein Amalgam bei Jugendlichen unter 15 Jahren, bei schwange­ren und stillenden Frauen. Ab 1.1.2019 darf der Zahnarzt Amalgam nur noch aus Amalgam-Kapseln herstellen. Bis 30.6.2020 soll die Kommission die Machbarkeit eines endgültigen Amalgamverbots ab 2030 prüfen.
Anmerkung: In Deutschland sind die Regelungen teilweise schon seit längerem gültig.
dazu Pressemitteilung, Kommentar.
Europa-Flagge
13.10.2016

 

 


21.10.2016

Beschluss des Umweltausschusses (ENVI) des Europäischen Parlaments
Amalgam nur noch bis 2022
Im Rahmen der Ratifizierung des Minamata-Vertrags sollen Regelungen zum Quecksilber-Einsatz in der EU geschaffen werden, die über den Vertrag hinausgehen. Amalgam soll nur noch bis 2022 erlaubt sein. Nun muss diese Vorlage vom EU-Parlament beschlossen werden und gegenüber EU-Kommission und Mitgliedstaaten durchgesetzt werden.

Das Europäische Umweltbüro (EEB) berichtet darüber. Viele Nicht-Regierungs-Organisationen, auch der BBFU e.V., unterstützen den Beschluss.

Stefan Eck, Mitglied des Europäischen Parlaments und des Umwelt­ausschusses, hat eine Petition gestartet.

Europa-Flagge
4.7.2016 Appell an das Europäische Parlament
Amalgam-Einsatz in der EU bis 2020 beenden
Es reicht nicht, dass Zahnärzten Amalgam nur noch in verkapselter Form geliefert wird und dass die Zahnärzte Amalgam-Abscheider einbauen. In vielen Ländern geschieht das schon. Dadurch wird die Quecksilbermenge nicht reduziert, sondern sie könnte sogar steigen, wenn der Eindruck entsteht, dadurch werde Amalgam sicher.
Im Brief an den Ausschuss für Umweltfragen des Europäischen Parlaments fordern NGOs:
  • Amalgam-Einsatz beenden bis 2020, für Kinder und Schwangere bis 2018
  • Alternative Materialen für die Milchzähne von Kindern und für Schwangere
  • Patienten sollen wissen, dass Amalgam zu 50% aus Quecksilber besteht, dass Amalgam nicht in Milchzähnen und nicht bei Patienten mit Quecksilberallergie und mit Nierenproblemen indiziert ist, und dass es Alternativen ohne Quecksilber gibt.
Europa-Flagge
26.5.2016 Appell an die Umweltpolitik der EU
Amalgam-Einsatz in der Europäischen Union beenden
Die EU muss den Minamata-Vertrag ratifizieren und das Amalgam-Verbot ("Phase out") bis 2020 durchsetzen. Das fordern viele Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO).
Zahnmedizin ohne Quecksilber hat Vorteile: Technical Advantages of Mercury-Free Dentistry
Feb. 2016
Berlin
Bündnis 90/Die Grünen:
Minamata-Konvention zu Quecksilber unverzüglich ratifizieren
Die Bundesregierung soll dem Parlament den Minamata-Vertrag zur Ratifizierung vorlegen. Im Antrag der Bundestagsfraktion heißt es:

"In der Konvention verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten zu einem Herstellungs-, Einfuhr- und Ausfuhr-Stopp (phase-out) ab dem Jahr 2020 [...]. Der Bundestag vertritt angesichts der Gefahren für die menschliche Gesundheit die Auffassung, dass mit dem zahnmedizinischen Produkt Amalgam in gleicher Weise verfahren werden sollte, wie mit den zuvor genannten Produkten aus Anhang A Abschnitt 1 der Minamata-Konvention." Das würde bedeuten: Amalgam-Verbot ab 2020.

S. dazu den Brief an die Umweltminister vom Dez. 2015.

Logo der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
4.5.2015 Gegen die Lobbyisten der Dentalindustrie
Offener Brief an die EU
Ulf Bentsson, der die Verflechtungen von Gesundheitsbehörden seit langem beobachtet, weist den zuständigen EU-Kommissar auf Interessenkonflikte des wissenschaftlichen Komitees zwischen Gesundheitsbehörden, Zahnärzteverbänden und Dental-Herstellern hin. Beispiel: die Zuckerindustrie fördert die Karies-Prophylaxe und empfiehlt Fluoridisierung gegen Karies.
Antwort des EU-Kommissars: Der EU-Vertrag verhindert eine unabhängige Untersuchung. Daraufhin wurde Beschwerde beim Europäischen Bürgerbeauftragten erhoben, der diese Antwort gibt.
29.4.2015 EU: Gutachten zur Amalgam-Strategie
Das wissenschaftliche EU-Kommitee SCENIHR hat ein Gutachten über "The safety of dental amalgam and alternative dental restoration materials for patients and users" erstellt. GreenFacts erläutert das Gutachten (auf deutsch).
Bis zum 16.11.2014 war es Wissenschaftlern und Interessengruppen möglich, Kommentare abzugeben. Eine öffentliche Anhörung war wegen "extremely low participation" (extrem geringer Beteiligung) abgesagt worden.
Europa-Flagge

14.11.2014

 

7.5.2015

 

Sept. 2015

 

14.12.2015

 


2.2.2016

EU: Ratifizierung (Umsetzung) des Minamata-Vertrags
Im Okt. 2013 war der internationale Minamata-Vertrag zur Begrenzung von Quecksilber in Kraft getreten. Zwecks Ratifikation und Implementation des Vertrages durch die EU wurde der Entwurf eines Reports veröffentlicht. In der Endfassung des Reports wurde Amalgam leider nicht mehr betrachtet.

Im Zeitraum 14.8.-14.11.2014 fand eine öffentliche Anhörung dazu statt, an der alle EU-Bürger teilnehmen konnten. Das Ergebnis wird am 7.5.2015 auf Einladung der Grünen im EU-Parlament in einer Pressekonferenz in Brüssel vorgestellt.

Fahrplan der EU ('Roadmap') zum Minamata Vertrag (Stand: Sept. 2015).
David Lennett, Richard Gutierrez: Minamata Convention on Mercury  ̶  Ratification and Implementation Manual

Der Vertrag kann erst nach Ratifizierung durch 50 Staaten in Kraft treten. Deshalb sollten die EU und ihre Mitgliedstaaten schnellstens den Vertrag ratifizieren. Das fordert das Europäische Umweltbüro (EEB) in einem Brief an den Vize-Präsidenten und mehrere Generaldirektionen (auch hier) vom 14.12.2015. Der Brief wurde von 82 Organisationen aus allen Teilen der Welt, u.a. vom BBFU, unterschrieben.

Entwurf zur Ratifizierung des Vertrages durch das EU-Parlament, dazu Zeitungsbericht in der zm-online.
Bei Amalgam nichts Neues.

Europa-Flagge
14.3.2014 Quecksilberstrategie der EU
Im Gutachten "Opinion on the environmental risks and indirect health effects of mercury from dental amalgam (update 2014)" beantwortet das "Wissenschaft­liche Komitee für die Bewertung von Umwelt- und Gesundheitsrisiken" (SCHER) folgende Fragen:
  1. Wird durch Quecksilber in Amalgamfüllungen die Umwelt gefährdet?
  2. Gibt es Gesundheitsgefahren aus Amalgamfüllungen durch Abgabe von Quecksilber in die Umwelt?
  3. Vergleich der Umweltrisiken von Amalgamfüllungen und quecksilberfreien Alternativen.
Europa-Flagge
28.1.2014 Offener Brief an internationale Zahnärzteorganisationen
Ulf Bengtsson wirft den Zahnärzteorganisationen CED, FDI, IADR und ADA vor, die aktuelle Forschung zu ignorieren. Sie behaupten stereotyp, Amalgam sei sicher und es gebe keine Forschungsergebnisse, die das in Frage stellen.
Der Autor des Briefes nennt Links zu aktuellen Studien. Motiv für seinen Brief: diese Organisationen sollen später nicht sagen können, sie hätten nichts über die Gefahren von Amalgam gewusst.
25.11.2013
Brüssel, EU
Quecksilberstrategie der EU
Auf eine Anfrage der EU-Abgeordneten Karima Delli (Les Verts, Frankreich) zu den Gefahren für das zahnärztliche Personal durch die Arbeit mit Quecksilber-Amalgam verweist die EU-Kommission auf die EU-Direktive 2009/161/EU und eine laufende öffentliche Konsultation.
Europa-Flagge
6.11.2013
Luxemburg
Quecksilberstrategie der EU
Am 28.6.2013 wurde der Entwurf eines Reports von SCHER veröffentlicht. Am 6.11.2013 fand ein öffentliches Hearing in Luxemburg statt.
Weitere Informationen: s. Webseite.
Europa-Flagge
Okt. 2013
Minamata (Japan)
Minamata-Vertrag
Internationales Quecksilberverbot wird unterzeichnet
Der von UNEP in INC1-5 erarbeitete und beschlossene Vertragstext wird von den Staaten als "Minamata-Convention" ratifiziert und damit in Kraft gesetzt.
UNEP Logo
Juni 2013 Quecksilberstrategie der EU
Die wissenschaftlichen Komitees SCHER und SCENIHR sind beauftragt, ein aktualisiertes Gutachten zu Amalgam abzugeben. Als Abgabetermin war bisher Ende Juni 2013 genannt worden. Das Sekretariat von SCENIHR hat nun mitgeteilt, dass ein Ergebnis frühestens im Januar 2014 vorliegen wird.
SCHER legt einen Berichtsentwurf (Stand: 28.6.2013) vor.
Europa-Flagge
13.-18.1.
2013
Genf
Internationales Quecksilberverbot
INC5
Die fünfte und letzte Sitzung der internationalen Verhandlungen zur Vorbereitung einer weltweiten, rechtlich verbindlichen Vereinbarung über Quecksilber (Fortsetzung von INC4).
UNEP Logo
12.11.2012 Internationales Quecksilberverbot
DGUHT fordert Amalgam-Ausstieg
In Briefen an Gesundheitsminister Daniel Bahr und an Umweltminister Peter Altmaier fordert die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie e.V. (DGUHT) den Amalgam-Ausstieg aus Gründen des Umweltschutzes.
Termin
10.10.2012
Quecksilber-Strategie der EU
Aufruf zur Einsendung von Beiträgen
Nach dem Gutachten von bioIS wurden die beiden wissenschaftlichen Kommissionen der EU - SCHER und SCENIHR - dazu aufgefordert, ihr Amalgam-Gutachten von 2008 zu überarbeiten. Deshalb werden alle interessierten Stellen dazu aufgerufen, relevante Informationen einzusenden:
Aufruf von SCHER, Aufruf von SCENIHR.

Da sich die Zusammensetzung der Kommissionen geändert hat, empfiehlt es sich, auch solche Beiträge erneut vorzulegen, die zur Konsultation 2008 bereits einmal eingesandt worden waren.

Europa-Flagge
Termin
10.10.2012
Quecksilber-Strategie der EU
Aufruf an Amalgam-Experten zur Mitarbeit
Die beiden wissenschaftlichen Kommssionen der EU - SCHER und SCENIHR - haben 2008 ein Gutachten zu Amalgam abgegeben; s. Links. Nach dem Gutachten der Unternehmensberatungsfirma bioIS vom 11.7.2012 haben die wissenschaftlichen Kommissionen nun alle Experten zur Mitarbeit an einer Überarbeitung ihres Gutachtens aufgerufen:
Aufruf von SCHER und Aufruf von SCENIHR.
Europa-Flagge
27.6.-2.7. 2012
Punta del Este (Uruguay)
Internationales Quecksilberverbot
INC4
Die vierte Sitzung der internationalen Verhandlungen zur Vorbereitung einer weltweiten, rechtlich verbindlichen Vereinbarung über Quecksilber (Fortsetzung von INC3).
UNEP Logo
26.3.2012
Brüssel
EU-Strategie zur Umweltbelastung durch Quecksilber
Quecksilber aus Knopfzellenbatterien und Amalgam
Die Generaldirektion Umwelt präsentiert und diskutiert das Ergebnis von Studien der Beratungsfirma bioIS. Sie hatte eine Umfrage gemacht; hier ist die Antwort des BBFU.
Weitere Dokumente.
Europa-Flagge
31.10.-4.11.
2011
Nairobi
Internationales Quecksilberverbot
INC3
Die dritte Sitzung der internationalen Verhandlungen zur Vorbereitung einer global rechtlich verbindlichen Vereinbarung über Quecksilber (Fortsetzung von INC2).
  • Vorbereitung: Die Schweiz ist für ein Amalgamverbot
  • Konferenz,
  • Berichte + Kommentare
    IISD (International Institute for Sustainable Development): erstellt täglich Berichte über die Konferenz
    Bericht von Al Jazeera auf YouTube
    Deutscher Naturschutzring - EU-Umweltnews
UNEP Logo
8.9.2011
Washington
Obama gegen Quecksilber
Der amerikanische Präsident erklärt:
"I reject the argument that says for the economy to grow, we have to roll back protections that ban hidden fees by credit card companies, or rules that keep our kids from being exposed to mercury, or laws that prevent the health insurance industry from shortchanging patients."
Ich lehne das Argument ab, das sagt, damit die Wirtschaft wächst, müssen wir Schutzmechanismen zurücknehmen, die versteckte Kreditkartengebühren verhindern, oder Regeln, die verhindern, dass unsere Kinder Quecksilber ausgesetzt sind, oder Gesetze, die verhindern, dass die Krankenversicherung Patienten übers Ohr haut.
US-Präsident Obama
27.5.2011
Straßbourg
Europarat
Resolution gegen Schwermetalle
Der Europarat fordert in seiner Resolution, dass die Nutzung von Schwermetallen verboten oder begrenzt wird, besonders bei Amalgam in Zahnfüllungen. Weitere Links finden Sie hier.
6.5.2011
Würzburg
Europäisches Patienten-Netzwerk
Umweltpatienten wollen Dachverband gründen
Patienten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Spanien kamen auf Einladung der Europäischen Akademie für Umweltmedizin (EuropAEM) zusammen, um über die Gründung eines Dachverbandes zu beraten.
Pressemitteilung der EuropAEM.
14.3.2011
Brüssel
Beschluss der EU-Umweltminister
EU strebt völligen Verzicht auf Quecksilber an - vielleicht
Der EU-Ministerrat der Umweltminister verständigt sich darauf, dass "sowohl in der EU als auch weltweit weitere Schritte zur Begrenzung der Quecksilberemissionen bis hin zum völligen Verzicht auf quecksilberhaltige Erzeugnisse unternommen werden müssen." Das war die gute Nachricht. Beim Thema Amalgam ist man sich noch nicht sicher - es muss weiter untersucht werden. Mehr ...
24.-28.1. 2011
Chiba (Japan)
Internationales Quecksilberverbot
INC2
Die zweite Sitzung der internationalen Verhandlungsdelegationen zur Vorbereitung einer global rechtlich verbindlichen Vereinbarung über Quecksilber. (Die Fortsetzung von INC1)
Konferenz: Webseite, Dokumente, Report, Vertragsentwurf
Norwegen schlägt weltweites Quecksilberverbot vor
Bericht vom FDI (Weltzahnarztverband)
Medienberichte: PR Newswire, YouTube/pandorasmouth, VDI-Nachrichten, IISD
NGO: Bericht der World Alliance for Mercury-free Dentistry
ADA drängt die US-Regierung, Amalgam nicht aufzugeben
UNEP Logo
14.-15.12.
2010
Washington
FDA berät über Amalgam
Wird Amalgam in USA neu bewertet?
Die US-amerikanische Arznei-Zulassungsbehörde FDA berät erneut über die von Amalgam ausgehenden Gesundheitsgefahren. Nach erfolgreichen Klagen von Anti-Amalgam-Gruppen war die FDA zur Neu-Klassifikation gezwungen worden, hatte aber im Juli 2009 nur ein "moderates Risiko" feststellen wollen. Davon hängt u.a. ab, in welchem Umfang Zahnärzte ihre Patienten über das mit Amalgam verbundene Risiko der chronischen Quecksilbervergiftung aufklären müssen.
Präsentationen, Dokumente
Berichte und Kommentare: CNN, Reuters, Los Angeles Times, Dr. Mercola
FDA Logo
7.12.2010
Brüssel
Quecksilber-Strategie der EU
Pünktliche Meldung: wenig Neues in Europa
Die EU-Kommission wollte bis Jahresende 2010 ihre lange erwartete Quecksilber-Strategie neu formulieren. Das Ergebnis liegt nun vor:
- die mit viel Aufwand von den wissenschaftlichen Gremien SCHER und SCENIHR erstellten Gutachten sind "nicht eindeutig";
- bis Ende 2011 ist "diese Quecksilberverwendung [also Amalgam] einer umfassenden Lebenszyklusbewertung zu unterziehen."
Das Strategiepapier finden Sie hier in deutscher Sprache.
Europa-Flagge
20.10.2010
Costa Mesa, Kalifornien (USA)
bahnbrechender Beschluss
Costa Mesa will kein Amalgam mehr
Das Kommunalparlament der kalifornischen Stadt beschließt, die Gesundheitsbehörden zum sofortigen Verbot und die Zahnärzte der Stadt zum sofortigen Verzicht auf Amalgamfüllungen aufzufordern - ein Erfolg der "World Alliance for Mercury-Free Dentistry"
Zeitungsmeldung
7.-11.6.
2010
Stockholm
Internationales Quecksilberverbot
INC1
Die erste Sitzung der internationalen Verhandlungsdelegationen zur Vorbereitung einer global rechtlich verbindlichen Vereinbarung über Quecksilber.
Das Treffen wurde am 19.-23.11.2009 in Bangkok vorbereitet.
Programm  Einladung   Meeting Documents   Report
Fotos der Gründung der World Alliance for Mercury-Free Dentistry.
Vorträge auf Youtube:
- World Alliance for Mercury-Free Dentistry: Charlie Brown (Text, auf deutsch) und Anita Tibau
- Andreas Carlgren (schwed. Umweltminister)
andere Medien: Deutsche Welle   IISD   The Jakarta Post   AZ materials   Ends Europe   PR Newswire
ADA hält an Amalgam fest
UNEP Logo
4.3.2010 In eigener Sache: Umzug der "Amalgam Informationen"
Nun ist der Umzug perfekt - von http://amalgam.homepage.t-online.de nach http://www.amalgam-informationen.de. Weiterhin gültig bleibt http://amalgam.de.ki; diese Adresse wird aber eigentlich nicht mehr benötigt.
Bitte korrigieren Sie bei Bedarf Ihre Lesezeichen!
16.-17.11.
2009
Genf
Experten-Meeting von WHO und UNEP
"on the Future Use of Dental Restorative Materials" (Zukünftige Nutzung von Zahnersatzmaterialien).
Einladungs-Mail, Agenda Brief von NGOs an die WHO Report (Stand Nov. 2010)
Der Weltzahnärzteverband FDI hat das Meeting pro Amalgam beeinflusst.
Kommentar vom IAOMT. Links zu WHO, UNEP und FDI.

Protest gegen die im Report dargestellten Ergebnisse des Meetings:

Als Ergebnis der weltweiten Proteste hat die WHO im Januar 2011 den Report zurückgezogen.

Am 11. Oktober 2011 wurde ein revidierter Report herausgegeben. Darin stellt die WHO fest:

  • Amalgamfüllungen werden mit allgemeinen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, und
  • Die Oberflächen von Amalgamfüllungen geben Quecksilberdampf in Mund und Lungen ab. Davon werden - abhängig von der Anzahl der Füllungen - 3 bis 17 µg Quecksilber pro Tag in den Körper aufgenommen. (Seite 13)
  • Alternativen zu Amalgam sind verfügbar.
Kommentare von
WHO Logo
2.9.2009
Singapur
FDI Jahresweltkongress 2009
Die FDI, der Weltzahnärzteverband
erklärt mit Nachdruck, "dass Amalgam ein sicheres, weit verbreitetes und bezahlbares Zahnfüllungsmaterial ist und zum gegenwärtigen Zeitpunkt für die zahnmedizinische Versorgung der Mehrheit der Bevölkerung in der ganzen Welt gute Dienste leistet. Dies gilt besonders für die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen, die zahnmedizinisch behandelt werden müssen."
Quecksilber in die Köpfe der Armen dieser Welt!
28.7.2009
USA
Die FDA (Food and Drug Administration),
die US-amerikanische Behörde für die Zulassung von Amalgam, hat Quecksilber und Amalgam auf juristischen Druck von Anti-Amalgam-Gruppen endlich klassifizieren müssen (s. Pressemitteilung). Das Ergebnis entspricht allerdings nicht dem Stand der Wissenschaft und dem Votum der angehörten Wissenschaftler.
FDA Logo
20.2.2009
Nairobi
UNEP Quecksilber-Konferenz
Nachdem die USA ihre Blockadepolitik beendet haben, sind die Umweltminister von 140 Ländern einen großen Schritt voran gekommen in Richtung auf ein weltweites Verbot von Quecksilber (s. UNEP-Vorab-Bericht).
Das war die gute Nachricht. Jetzt kommt die schlechte Nachricht:
Amalgam wurde, wie bei allen UNEP-Aktivitäten zu Quecksilber, ausgeklammert. Der Zahnarzt darf das Gift weiterhin in den Kopf seines Patienten einbauen.
UNEP Logo
5.12.2008
Strasbourg
Europarat: Konferenz über Umwelt und Gesundheit, Innenraum-Belastung und Multisystem-Erkrankungen
Veranstalter: Europarats-Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, lokale und regionale Angelegenheiten. Vortragende (u.a.): Dr. Kurt E. Müller, Prof. Martin Pall, Dr. Eckart Schnakenberg, Dr. Peter Ohnsorge und Kathrin Otte.
17.11.2008 Fa. Heyl informiert über DMPS
"... möchte ich Ihnen mitteilen, dass Dimaval als Kapseln wieder zur Verfügung steht. Die Ampullen werden zu Beginn des neuen Jahres wieder über die Apotheken erhältlich sein."
Info zu DMPS und anderen Entgiftungsprodukten
20.6.2008
Berlin
Umweltmedizinische Versorgung in Deutschland:
Fachgespräch der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen;
Dokumente zur Tagung.
Logo der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
10.11.2007
Luxemburg
Amalgam-Kongress
Die Luxemburger Amalgam-Selbsthilfegruppe und die European Academy for Environmental Medicine veranstalteten einen Amalgam-Kongress. Vorgetragen haben u.a. Prof. Boyd Haley, Dr. Joachim Mutter, Prof. Vera Stejskal und Jean Huss. Es wurde ein Aufruf zum Verbot von Amalgam in mehreren Sprachen veröffentlicht:
  "Towards an International Ban on Mercury in Dental Amalgam".
Amalgam Kongress Luxembourg 10. November 2007